V wie Ver

Warum wirfst du die Maske nicht fort?
Warum musst du aufrecht stehend ins Sterben gehen?

Denn selbst wenn du stirbst
beherrscht und distanziert
erfüllt von ungespielter Macht
und wie tausend Sterne strahlend
so stirbst du am Ende doch

Denn selbst wenn du gehst
ohne mir je in die Augen zu sehen
immer ein Vorbild und unantastbar
vertraut allein durch meine Projektion
in dein diamantgeschliffenes Herz
so stirbst du am Ende doch

Und woran ich denken muss:
Das was bleiben wird
ist splitterndes Glas durch den Zorn
der aus dem Schmerz erwacht

Am Ende stirbst du doch
und was bleibt ist die Maske
die der Tod für dich fortwirft
Was bleibt ist die Zeit
die den Schatten trägt
Die Ahnung von deinem Gesicht