Totental

Ich fand die Flügel eines Falken
Gebrochen, heimatlos
Dort wo sich Tod und Leben streiten
Federn und silberne Knochen
verborgen im grünen Gras

Das Wasser eines Frühlingstages
füllt das Bachbett und löscht manches aus
Radiert die lang gehegten Spuren
die Blumen in gravierten Steinen
Das Atmen hängt schwer in der Abendluft

Mir scheint der Sonne Abschied
blutet in den Horizont
Niemand wird die Tränen weinen
die dieser Ort verdient
Meine eigenen – gefrieren in der Zeit