• Der eine Ring

    Wir einander – kaum gespürt
    Unsere Träume – unberührt
    Wohin hat uns das geführt?
    Gedanken wild und ungeniert
    Tränen wo der Tanz regiert
    fallen bis sie jemand fängt

    Ich habe mich an dich verschenkt
    mich tief in deinem Wunsch ertränkt
    Den Blick durch ferne Ziele beschränkt
    habe ich Wahrheit gesucht
    Doch du hast mich befreit
    Wir dafür – noch nicht bereit

    Unsere Leben – so viel Zeit
    und das geträumte Hochzeitskleid?
    Manche Pläne zeichnen Leid
    Tränen geben wir Geleit
    Sie wandern bis sie jemand weint

    Du hattest es nicht so gemeint…
    Auch wenn es hoffnungslos erscheint:
    Der Trotz, der uns noch immer eint
    die Leidenschaft, die weiter keimt…
    Und Hoffnung hat uns neu verführt

    Obwohl wir uns zu oft gespürt
    sind unsere Träume unberüht
    und wohin haben sie geführt?
    Gedanken – frei und ungeniert
    Doch jetzt ist alles kompliziert